Asphalteinlagen werden in Deutschland seit mehr als 40 Jahren erfolgreich eingesetzt und sind als nachhaltige und wirtschaftliche Sanierungsvariante aus dem Straßenbau nicht mehr wegzudenken. Die unterschiedlichen Systeme verzögern die Bildung von Reflexionsrissen und tragen so zu einer deutlichen Verlängerung der Lebensdauer sanierter Asphaltflächen bei. Für viele Auftraggeber ist diese Bauweise eine gängige Alternative bei rissgeschädigten Binder- und Deckschichten. Der Einsatz erfolgt dabei auf Straßen aller Belastungsklassen – vom Wirtschaftsweg bis hin zur Autobahn.
Asphalteinlagen werden zwischen den jeweiligen Asphaltschichten verlegt. Je nach Ausgestaltung der Asphalteinlage und Anspritzmenge der Bitumenemulsion kann sie in diesen mehrschichtigen Systemen Zugkräfte aufnehmen, Spannungen abbauen und / oder abdichtend wirken. Hierdurch wird z.B. das Durchschlagen von Rissen – s.g. Reflexionsrisse - in die darüber liegende Asphaltschicht minimiert oder gar verhindert.
Bitumenemulsionen sorgen in dieser Anwendung für eine sichere und dauerhafte Verklebung der einzelnen Schichten inkl. der Asphalteinlagen, das Verschließen kleiner Risse und - abhängig von der Menge - zusätzlich für eine Abdichtung der Unterlage. Hohe Unterhaltskosten z.B. für das zukünftige Vergießen von Rissen bzw. der aus unbehandelten Rissen entstehenden Folgeschäden können deutlich reduziert werden.
Die Asphaltbewehrung trägt damit wesentlich dazu bei, unsere Straßenrestsubstanz optimal zu nutzen und die Lebensdauer unserer Straßen kostengünstig und ressourcenschonend zu verlängern.
